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Kalisch, K: Kulturelle Differenz zwischen Indie...
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Erscheinungsdatum: 20.05.2008, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Kulturelle Differenz zwischen Indien und Europa - Ideologie, Musik und soziale Praxis im Kulturvergleich, Auflage: 2. Auflage von 1980 // 2. Auflage, Autor: Kalisch, Konrad, Verlag: GRIN Verlag, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Sozial // und Kulturgeschichte, Rubrik: Soziologie, Seiten: 76, Gewicht: 122 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 11.08.2020
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Musik. Gender. Differenz
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Musik. Gender. Differenz ab 29.9 € als Taschenbuch: Intersektionale Perspektiven auf musikkulturelle Felder und Aktivitäten Forum Frauen- und Geschlechterforschung. Aus dem Bereich: Bücher, Wissenschaft, Politikwissenschaft,

Anbieter: hugendubel
Stand: 11.08.2020
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Kulturelle Differenz zwischen Indien und Europa...
29,99 € *
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Kulturelle Differenz zwischen Indien und Europa - Ideologie Musik und soziale Praxis im Kulturvergleich ab 29.99 € als pdf eBook: . Aus dem Bereich: eBooks, Fachthemen & Wissenschaft, Sozialwissenschaften,

Anbieter: hugendubel
Stand: 11.08.2020
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Die Blüte des nackten Körpers: Musikalisches Sp...
9,95 € *
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Sappho war's nicht. Die erste Liebeslyrik der Weltliteratur entstand in der Zeit des ägyptischen Pharaos Ramses des Großen (um 1303 - 1213 v. Chr). Raoul Schrotts Nachdichtung holt die Szenen der Liebessehnsucht und des Liebeswerbens direkt ins Heute. Das Komponisten- und Hörspielmachertrio Kretzschmar/Milliken/Wiesner (HCD), aus der Neuen Musik kommend, holt die Verse über musikalische Spielformen in die Gegenwart, ohne dabei die historische Differenz zu leugnen. Im Miteinander zweier Sprech- und Gesangsstimmen ersteht ein Liebespanorama, das einen Bogen über die Jahrtausende spannt. Komposition und Realisation: Hermann Kretzschmar, Cathy Milliken, Dietmar Wiesner, Musikinterpretation: Carol Robinson, Orhan Snel, Hans-Joachim Tinnefeldt, Rainer Römer, Michael Comlitello 1. Sprache: Deutsch. Erzähler: Markus Meyer, Sandra Bayrhammer. Hörprobe: http://samples.audible.de/bk/swrm/000318/bk_swrm_000318_sample.mp3. Digitales Hörbuch im AAX Format.

Anbieter: Audible
Stand: 11.08.2020
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Kunst des Übergangs
41,10 € *
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Der "Verfransungsprozess" der Künste, von dem Adorno gesprochen hat schlägt sich in Christian Grünys Buch in einer Verflechtung ihrer theoretischen Ausarbeitungen nieder.Eher als ein linearer Argumentationsgang ergibt sich dabei insgesamt eine Konstellation von Problemfeldern, die sich gegenseitig beleuchten und teilweise aufeinander aufbauen. Diese Konstellation versucht, das Wie der Musik auf möglichst reiche Weise zu konturieren. Die Begriffe, vermittels derer diese Konstellation aufgebaut und erläutert wird - Differenz, Resonanz, Geste und Rhythmus, Raum und Zeit, Materialität -, sind nur teilweise genuin musikalisch. Sie sind Begriffe einer philosophischen Ästhetik, die dennoch nicht auf die Musik angewandt, sondern an und mit ihr entwickelt wird. Philosophische Konstellationen zur Musik sind sie insofern, als sie dem Anspruch nach weniger über die Musik sprechen als sich zu ihr stellen, sich auf ihre Bewegung einlassen und so einen Zusammenhang produzieren, der etwas an ihraufscheinen zu lassen versucht, was sonst nicht sichtbar würde. Dabei sind an verschiedenen Stellen philosophische Diskussionen zu führen.Wenn es dabei ein Motiv gibt, das sich durch den gesamten Text zieht, so ist es das einer Differenz, die sich nie zu fixen Entgegensetzungen verfestigt. So bedeutsam die Unterscheidungen sind, die an den unterschiedlichen Stellen vorgenommen oder von der Tradition übernommen werden, so wichtig sind die Übergänge zwischen ihren Polen. Die Musik hält sich an diesen Übergängen auf, und das vorliegende Buch versucht, es ihr gleichzutun.

Anbieter: buecher
Stand: 11.08.2020
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Kunst des Übergangs
39,90 € *
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Der "Verfransungsprozess" der Künste, von dem Adorno gesprochen hat schlägt sich in Christian Grünys Buch in einer Verflechtung ihrer theoretischen Ausarbeitungen nieder.Eher als ein linearer Argumentationsgang ergibt sich dabei insgesamt eine Konstellation von Problemfeldern, die sich gegenseitig beleuchten und teilweise aufeinander aufbauen. Diese Konstellation versucht, das Wie der Musik auf möglichst reiche Weise zu konturieren. Die Begriffe, vermittels derer diese Konstellation aufgebaut und erläutert wird - Differenz, Resonanz, Geste und Rhythmus, Raum und Zeit, Materialität -, sind nur teilweise genuin musikalisch. Sie sind Begriffe einer philosophischen Ästhetik, die dennoch nicht auf die Musik angewandt, sondern an und mit ihr entwickelt wird. Philosophische Konstellationen zur Musik sind sie insofern, als sie dem Anspruch nach weniger über die Musik sprechen als sich zu ihr stellen, sich auf ihre Bewegung einlassen und so einen Zusammenhang produzieren, der etwas an ihraufscheinen zu lassen versucht, was sonst nicht sichtbar würde. Dabei sind an verschiedenen Stellen philosophische Diskussionen zu führen.Wenn es dabei ein Motiv gibt, das sich durch den gesamten Text zieht, so ist es das einer Differenz, die sich nie zu fixen Entgegensetzungen verfestigt. So bedeutsam die Unterscheidungen sind, die an den unterschiedlichen Stellen vorgenommen oder von der Tradition übernommen werden, so wichtig sind die Übergänge zwischen ihren Polen. Die Musik hält sich an diesen Übergängen auf, und das vorliegende Buch versucht, es ihr gleichzutun.

Anbieter: buecher
Stand: 11.08.2020
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Lance Butters: Loner Tour 2020
27,40 € *
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?In dem Battle-Rap und den Punchlines von meinen ersten Songs und Releases gab es keine besondere Message. Wie auch? Warum auch??, sagt Lance Butters. ?Aber das ist jetzt eben schon ein paar Jahre her. Ich habe keinen Bock mich in Interviews zu setzen und in der ersten Frage direkt darauf angesprochen zu werden, wie ich Deutschrap aktuell so finde. Das ist doch komplett egal. Ich bin mehr als das. Ich bin ein Mensch mit einer Haltung und einer Meinung.? Ein Mensch und vor allem Künstler mit einer Geschichte ist er auch. Denn tatsächlich sahen die letzten sieben Jahre im Leben von Lance Buttes nicht gerade gut aus. Klar, da waren Releases wie die ?futureshit?-EP, das Debüt ?BLAOW? und der Nachfolger ?ANGST?. Die Fans und die gefeierten Kritiken. Aber von Jahr zu Jahr konnte man einem jungen Talent förmlich dabei zusehen, wie es von den Mühlen der Majorindustrie zermahlen und schließlich zu allem Überfluss auch noch von der eigenen Biografie eingeholt wurde.Als Lance Butters Ende 2018 als free agent dasteht, fühlt sich das also erstmal wie ein Befreiungsschlag an. Aber dann ist da auch die Frage: Was jetzt? Eine Antwort lautet: Das mit der Musik sein lassen. Zum Glück nur zwischenzeitlich. ?Dadurch, dass ich nicht mehr bei einem Label unter Vertrag stand, habe ich gemerkt, dass ich viel entspannter an die Musik herangegangen bin. Außerdem habe ich gerade auch nichts anderes.? Zeitgleich zu der Erkenntnis, lernt er kidney paradise kennen.Man tauscht sich aus ? erst mit Worten, dann mit musikalischen Ideen und Text-Skizzen. Innerhalb von sechs Wochen stehen fünf Songs, aus denen jetzt eine EP geworden ist. ?Ich will damit gar nicht prahlen, dass die EP so schnell entstanden ist. Andere Leute schreiben zurzeit ja ein ganzes Album an einem Tag. Aber für mich und meine Zusammenarbeit mit mir selbst war extrem wichtig, so zu arbeiten. Es ist nun mal das einzige Ventil, was ich habe. Die einzige Sache, die mich erfüllt, ist kreativ zu arbeiten?, sagt Lance Butters.?Für ?ANGST? habe ich mich über ein Jahr mit meinem worst und den tiefsten Abgründen meiner Seele auseinandergesetzt ? und das hat unglaubliche Kraft gekostet. Ich war ständig von dieser negativen Scheiße umgeben. Genau deshalb wollte ich wissen, wie ich es hinkriege, entspannt und nicht krampfhaft über etwas zu schreiben, ohne, dass es mich Monate und die letzten Nerven kostet.?Die Antwort auf diese Frage liefert ?LONER?. Was gleich auffällt: Die EP ballert. ?Mir war wichtig zu zeigen, dass man roughen Sound und schnelles Schreiben trotzdem mit Tiefgang, Meinung und Haltung verbinden kann. Ich wollte mit den Songs nicht mehr Erfahrungen verarbeiten, sondern Ansichten teilen.? Tatsächlich leben die fünf Songs von genau dieser Mischung.Da ist zum Beispiel ?RIOT?: Ein Song auf dem Lance zur einer scheppernden Bass-Batterie davon rappt, wie es sich anfühlt, wenn man eben eher aus einem skeptischen Blickwinkel auf die Welt blickt. Weil eben nicht alles geil ist und man eben nicht einfach alles schaffen kann. Der Tracktitel ist dabei dennoch nicht wörtlich zu nehmen. ?Es geht nicht darum, loszuziehen und Flaschen auf Polizisten zu werden. Ich wollte mit dem Song einfach zeigen, dass Menschen wie ich Teil dieser Gesellschaft sind. Menschen, die nicht in allem das Gute sehen oder naiv durchs Leben gehen. Wir gehören genauso dazu.??GELD? schlägt in eine ganz ähnliche Kerbe. Was im ersten Moment wie eine hiphoptypische Handreichung in Richtung Kapitalismus und Konsumgesellschaft daherkommt, wird spätestens ab der zweiten Strophe zur tiefgehenden Meditation über den eigentlichen Wert von Währungen. Ja, alle Rapper flexen mit ihrem Geld und dem, was man sich dafür kaufen kann. Aber gibt einem das wirklich Hoffnung? Was nützt einem das Cash, wenn im Innern alles wegbricht? Worauf kommt es dann an? Ein Song, der nicht nur Lance, sondern der ganzen Gesellschaft den Spiegel vorhält.Mit ?TOT? knöpft Lance sich dann doch noch mal Deutschrap vor. Wobei es eigentlich vielmehr eine Bestandsaufnahme ist. ?HipHop ist tot, weil es keine Subgenres gibt. Es gibt immer nur einen großen Trend, dem alle hinterherrennen. Wenn irgendetwas in der Szene falsch läuft, dann trifft es gleich alle. Wenn einer HipHop fickt, sind alle gefickt.? Lance will nicht mit all diesen anderen Leuten in einem Atemzug genannt werden und macht genau das auf 2 Minuten und 13 Sekunden noch einmal unmissverständlich klar.Der Titeltrack ?LONER? kommt mit drückender 808 und nervösem Synthie-Flirren und definiert noch einmal zum Mitschreiben, warum Lance eigentlich diesem Lifestyle frönt. Montag bis Sonntag, straight Anti Social. Einsam, aber nicht alleine. Weder als Pose noch als Masche. Einfach nur die eigenmündig gewählte Selbstisolation. Vor allem lässt sich zuhause auch ganz vorzüglich das Weed aufrollen. ?THERAPIE? mag vordergründig vielleicht ein typischer Stoner-Track Marke Lance Butters sein, aber Zeilen wie ?Kein Halt, man, Urvertrauen futsch seit ich klein war? lassen tief blicken. Aber Lance zieht den Tabletten das THC vor ? genau wie so viele andere. Also legalisiert den Scheiß endlich.Die Summe der fünf Tracks auf ?LONER? bildet die Differenz ? zwischen Lance Butters und den anderen. Diesen verschiedenen Welten. Deshalb lohnt es sich, genauer hinzuhören. ?Wenn ?BLAOW? die Wohnung und ?ANGST? der Keller waren?, sagt Lance Butters, ?dann ist ?LONER? eine EP über den Charakter, der in diesen Räumen wohnt.? Und dem sollte man zuhören. Denn es lohnt sich.Fotocredit: Daniel Hoffmann

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 11.08.2020
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Lance Butters: Loner Tour 2020
27,40 € *
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?In dem Battle-Rap und den Punchlines von meinen ersten Songs und Releases gab es keine besondere Message. Wie auch? Warum auch??, sagt Lance Butters. ?Aber das ist jetzt eben schon ein paar Jahre her. Ich habe keinen Bock mich in Interviews zu setzen und in der ersten Frage direkt darauf angesprochen zu werden, wie ich Deutschrap aktuell so finde. Das ist doch komplett egal. Ich bin mehr als das. Ich bin ein Mensch mit einer Haltung und einer Meinung.? Ein Mensch und vor allem Künstler mit einer Geschichte ist er auch. Denn tatsächlich sahen die letzten sieben Jahre im Leben von Lance Buttes nicht gerade gut aus. Klar, da waren Releases wie die ?futureshit?-EP, das Debüt ?BLAOW? und der Nachfolger ?ANGST?. Die Fans und die gefeierten Kritiken. Aber von Jahr zu Jahr konnte man einem jungen Talent förmlich dabei zusehen, wie es von den Mühlen der Majorindustrie zermahlen und schließlich zu allem Überfluss auch noch von der eigenen Biografie eingeholt wurde.Als Lance Butters Ende 2018 als free agent dasteht, fühlt sich das also erstmal wie ein Befreiungsschlag an. Aber dann ist da auch die Frage: Was jetzt? Eine Antwort lautet: Das mit der Musik sein lassen. Zum Glück nur zwischenzeitlich. ?Dadurch, dass ich nicht mehr bei einem Label unter Vertrag stand, habe ich gemerkt, dass ich viel entspannter an die Musik herangegangen bin. Außerdem habe ich gerade auch nichts anderes.? Zeitgleich zu der Erkenntnis, lernt er kidney paradise kennen.Man tauscht sich aus ? erst mit Worten, dann mit musikalischen Ideen und Text-Skizzen. Innerhalb von sechs Wochen stehen fünf Songs, aus denen jetzt eine EP geworden ist. ?Ich will damit gar nicht prahlen, dass die EP so schnell entstanden ist. Andere Leute schreiben zurzeit ja ein ganzes Album an einem Tag. Aber für mich und meine Zusammenarbeit mit mir selbst war extrem wichtig, so zu arbeiten. Es ist nun mal das einzige Ventil, was ich habe. Die einzige Sache, die mich erfüllt, ist kreativ zu arbeiten?, sagt Lance Butters.?Für ?ANGST? habe ich mich über ein Jahr mit meinem worst und den tiefsten Abgründen meiner Seele auseinandergesetzt ? und das hat unglaubliche Kraft gekostet. Ich war ständig von dieser negativen Scheiße umgeben. Genau deshalb wollte ich wissen, wie ich es hinkriege, entspannt und nicht krampfhaft über etwas zu schreiben, ohne, dass es mich Monate und die letzten Nerven kostet.?Die Antwort auf diese Frage liefert ?LONER?. Was gleich auffällt: Die EP ballert. ?Mir war wichtig zu zeigen, dass man roughen Sound und schnelles Schreiben trotzdem mit Tiefgang, Meinung und Haltung verbinden kann. Ich wollte mit den Songs nicht mehr Erfahrungen verarbeiten, sondern Ansichten teilen.? Tatsächlich leben die fünf Songs von genau dieser Mischung.Da ist zum Beispiel ?RIOT?: Ein Song auf dem Lance zur einer scheppernden Bass-Batterie davon rappt, wie es sich anfühlt, wenn man eben eher aus einem skeptischen Blickwinkel auf die Welt blickt. Weil eben nicht alles geil ist und man eben nicht einfach alles schaffen kann. Der Tracktitel ist dabei dennoch nicht wörtlich zu nehmen. ?Es geht nicht darum, loszuziehen und Flaschen auf Polizisten zu werden. Ich wollte mit dem Song einfach zeigen, dass Menschen wie ich Teil dieser Gesellschaft sind. Menschen, die nicht in allem das Gute sehen oder naiv durchs Leben gehen. Wir gehören genauso dazu.??GELD? schlägt in eine ganz ähnliche Kerbe. Was im ersten Moment wie eine hiphoptypische Handreichung in Richtung Kapitalismus und Konsumgesellschaft daherkommt, wird spätestens ab der zweiten Strophe zur tiefgehenden Meditation über den eigentlichen Wert von Währungen. Ja, alle Rapper flexen mit ihrem Geld und dem, was man sich dafür kaufen kann. Aber gibt einem das wirklich Hoffnung? Was nützt einem das Cash, wenn im Innern alles wegbricht? Worauf kommt es dann an? Ein Song, der nicht nur Lance, sondern der ganzen Gesellschaft den Spiegel vorhält.Mit ?TOT? knöpft Lance sich dann doch noch mal Deutschrap vor. Wobei es eigentlich vielmehr eine Bestandsaufnahme ist. ?HipHop ist tot, weil es keine Subgenres gibt. Es gibt immer nur einen großen Trend, dem alle hinterherrennen. Wenn irgendetwas in der Szene falsch läuft, dann trifft es gleich alle. Wenn einer HipHop fickt, sind alle gefickt.? Lance will nicht mit all diesen anderen Leuten in einem Atemzug genannt werden und macht genau das auf 2 Minuten und 13 Sekunden noch einmal unmissverständlich klar.Der Titeltrack ?LONER? kommt mit drückender 808 und nervösem Synthie-Flirren und definiert noch einmal zum Mitschreiben, warum Lance eigentlich diesem Lifestyle frönt. Montag bis Sonntag, straight Anti Social. Einsam, aber nicht alleine. Weder als Pose noch als Masche. Einfach nur die eigenmündig gewählte Selbstisolation. Vor allem lässt sich zuhause auch ganz vorzüglich das Weed aufrollen. ?THERAPIE? mag vordergründig vielleicht ein typischer Stoner-Track Marke Lance Butters sein, aber Zeilen wie ?Kein Halt, man, Urvertrauen futsch seit ich klein war? lassen tief blicken. Aber Lance zieht den Tabletten das THC vor ? genau wie so viele andere. Also legalisiert den Scheiß endlich.Die Summe der fünf Tracks auf ?LONER? bildet die Differenz ? zwischen Lance Butters und den anderen. Diesen verschiedenen Welten. Deshalb lohnt es sich, genauer hinzuhören. ?Wenn ?BLAOW? die Wohnung und ?ANGST? der Keller waren?, sagt Lance Butters, ?dann ist ?LONER? eine EP über den Charakter, der in diesen Räumen wohnt.? Und dem sollte man zuhören. Denn es lohnt sich.Fotocredit: Daniel Hoffmann

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 11.08.2020
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Lance Butters: Loner Tour 2020
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?In dem Battle-Rap und den Punchlines von meinen ersten Songs und Releases gab es keine besondere Message. Wie auch? Warum auch??, sagt Lance Butters. ?Aber das ist jetzt eben schon ein paar Jahre her. Ich habe keinen Bock mich in Interviews zu setzen und in der ersten Frage direkt darauf angesprochen zu werden, wie ich Deutschrap aktuell so finde. Das ist doch komplett egal. Ich bin mehr als das. Ich bin ein Mensch mit einer Haltung und einer Meinung.? Ein Mensch und vor allem Künstler mit einer Geschichte ist er auch. Denn tatsächlich sahen die letzten sieben Jahre im Leben von Lance Buttes nicht gerade gut aus. Klar, da waren Releases wie die ?futureshit?-EP, das Debüt ?BLAOW? und der Nachfolger ?ANGST?. Die Fans und die gefeierten Kritiken. Aber von Jahr zu Jahr konnte man einem jungen Talent förmlich dabei zusehen, wie es von den Mühlen der Majorindustrie zermahlen und schließlich zu allem Überfluss auch noch von der eigenen Biografie eingeholt wurde.Als Lance Butters Ende 2018 als free agent dasteht, fühlt sich das also erstmal wie ein Befreiungsschlag an. Aber dann ist da auch die Frage: Was jetzt? Eine Antwort lautet: Das mit der Musik sein lassen. Zum Glück nur zwischenzeitlich. ?Dadurch, dass ich nicht mehr bei einem Label unter Vertrag stand, habe ich gemerkt, dass ich viel entspannter an die Musik herangegangen bin. Außerdem habe ich gerade auch nichts anderes.? Zeitgleich zu der Erkenntnis, lernt er kidney paradise kennen.Man tauscht sich aus ? erst mit Worten, dann mit musikalischen Ideen und Text-Skizzen. Innerhalb von sechs Wochen stehen fünf Songs, aus denen jetzt eine EP geworden ist. ?Ich will damit gar nicht prahlen, dass die EP so schnell entstanden ist. Andere Leute schreiben zurzeit ja ein ganzes Album an einem Tag. Aber für mich und meine Zusammenarbeit mit mir selbst war extrem wichtig, so zu arbeiten. Es ist nun mal das einzige Ventil, was ich habe. Die einzige Sache, die mich erfüllt, ist kreativ zu arbeiten?, sagt Lance Butters.?Für ?ANGST? habe ich mich über ein Jahr mit meinem worst und den tiefsten Abgründen meiner Seele auseinandergesetzt ? und das hat unglaubliche Kraft gekostet. Ich war ständig von dieser negativen Scheiße umgeben. Genau deshalb wollte ich wissen, wie ich es hinkriege, entspannt und nicht krampfhaft über etwas zu schreiben, ohne, dass es mich Monate und die letzten Nerven kostet.?Die Antwort auf diese Frage liefert ?LONER?. Was gleich auffällt: Die EP ballert. ?Mir war wichtig zu zeigen, dass man roughen Sound und schnelles Schreiben trotzdem mit Tiefgang, Meinung und Haltung verbinden kann. Ich wollte mit den Songs nicht mehr Erfahrungen verarbeiten, sondern Ansichten teilen.? Tatsächlich leben die fünf Songs von genau dieser Mischung.Da ist zum Beispiel ?RIOT?: Ein Song auf dem Lance zur einer scheppernden Bass-Batterie davon rappt, wie es sich anfühlt, wenn man eben eher aus einem skeptischen Blickwinkel auf die Welt blickt. Weil eben nicht alles geil ist und man eben nicht einfach alles schaffen kann. Der Tracktitel ist dabei dennoch nicht wörtlich zu nehmen. ?Es geht nicht darum, loszuziehen und Flaschen auf Polizisten zu werden. Ich wollte mit dem Song einfach zeigen, dass Menschen wie ich Teil dieser Gesellschaft sind. Menschen, die nicht in allem das Gute sehen oder naiv durchs Leben gehen. Wir gehören genauso dazu.??GELD? schlägt in eine ganz ähnliche Kerbe. Was im ersten Moment wie eine hiphoptypische Handreichung in Richtung Kapitalismus und Konsumgesellschaft daherkommt, wird spätestens ab der zweiten Strophe zur tiefgehenden Meditation über den eigentlichen Wert von Währungen. Ja, alle Rapper flexen mit ihrem Geld und dem, was man sich dafür kaufen kann. Aber gibt einem das wirklich Hoffnung? Was nützt einem das Cash, wenn im Innern alles wegbricht? Worauf kommt es dann an? Ein Song, der nicht nur Lance, sondern der ganzen Gesellschaft den Spiegel vorhält.Mit ?TOT? knöpft Lance sich dann doch noch mal Deutschrap vor. Wobei es eigentlich vielmehr eine Bestandsaufnahme ist. ?HipHop ist tot, weil es keine Subgenres gibt. Es gibt immer nur einen großen Trend, dem alle hinterherrennen. Wenn irgendetwas in der Szene falsch läuft, dann trifft es gleich alle. Wenn einer HipHop fickt, sind alle gefickt.? Lance will nicht mit all diesen anderen Leuten in einem Atemzug genannt werden und macht genau das auf 2 Minuten und 13 Sekunden noch einmal unmissverständlich klar.Der Titeltrack ?LONER? kommt mit drückender 808 und nervösem Synthie-Flirren und definiert noch einmal zum Mitschreiben, warum Lance eigentlich diesem Lifestyle frönt. Montag bis Sonntag, straight Anti Social. Einsam, aber nicht alleine. Weder als Pose noch als Masche. Einfach nur die eigenmündig gewählte Selbstisolation. Vor allem lässt sich zuhause auch ganz vorzüglich das Weed aufrollen. ?THERAPIE? mag vordergründig vielleicht ein typischer Stoner-Track Marke Lance Butters sein, aber Zeilen wie ?Kein Halt, man, Urvertrauen futsch seit ich klein war? lassen tief blicken. Aber Lance zieht den Tabletten das THC vor ? genau wie so viele andere. Also legalisiert den Scheiß endlich.Die Summe der fünf Tracks auf ?LONER? bildet die Differenz ? zwischen Lance Butters und den anderen. Diesen verschiedenen Welten. Deshalb lohnt es sich, genauer hinzuhören. ?Wenn ?BLAOW? die Wohnung und ?ANGST? der Keller waren?, sagt Lance Butters, ?dann ist ?LONER? eine EP über den Charakter, der in diesen Räumen wohnt.? Und dem sollte man zuhören. Denn es lohnt sich.Fotocredit: Daniel Hoffmann

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